Die Künstler:innen Anna Pascó Boltà, Tobias Buckel, Elke Dreier, Tobias Kraft, Nina Laaf, Aleschija Seibt und Felix Leon Westner setzen sich alle auf eigene Weise mit Raum, Körper und Architektur auseinander. Sie verbindet in ihrer Arbeit die Frage: Wie werden Wechselwirkungen

sichtbar und wie öffnen sich Räume für Begegnungen?

HausBesuch ist dabei als fortlaufender Dialog angelegt: Von Beginn an installierte Werke – wie Malerei, Skulptur, Video und Installationen – treten im Laufe der Ausstellung mit den performativen Arbeiten in Austausch. So entfaltet sich nach und nach ein Gesamtbild, das den Innenraum über den Garten bis in den städtischen Raum verbindet.

Performances und Workshops laden die Besucher:innen ein, selbst aktiv zu werden. Sie hinterlassen Spuren oder Dokumentationen in der Ausstellung und verändern oder ergänzen den Aufbau im zeitlichen Verlauf. Die Ausstellung versteht das Künstlerhaus Marktoberdorf als lebendigen Resonanzraum, der Begegnungen zwischen Kunst, Architektur und den Menschen schafft. Ein offener Prozess, der erlebt werden will und über den Besuch hinaus nachwirken kann.