WILLKOMMEN ZURÜCK! "DER DÜSTERE TAG – NAUDERER. PAULUS. SWANN." wird bis 6. September verlängert

 
   
Im digitalen Zeitalter von Selfies, Instagram und Facebook,
in dem die narzisstische Selbstdarstellung ständig voranschreitet und
die Inszenierung des vorgestellten Ichs unser Handeln bestimmt,
beschäftigen sich die drei hier ausgestellten Künstler umso mehr mit
der Frage nach der wahren Identität des Menschen.
Das Gesicht hinter der Maske ist zentraler Ausgangspunkt vieler Arbeiten
in der Ausstellung, alles dreht sich um die Begegnung mit dem Inneren
ebenso wie die Begegnung mit dem Anderen. Dass die „Maske“ aktuell
in unserem öffentlichen Alltag zur erschreckenden Normalität geworden
ist, konnten wir zum Zeitpunkt der Ausstellungskonzeption nicht erahnen!

Die schwarze Gesichtsmaske mit überdimensionierten Mäuseohren à la Micky Maus hat Herbert Nauderer sich seit langem als künstlerischen Motiv angeeignet. Er entführt uns mit seiner Kunstfigur des „Mausmann“ in eine unheimliche Welt, in der die Verfremdung durch die Maske zum Sinnbild der Einsamkeit und Entfremdung wird.

Gesicht, Figur und Maske sind auch Themen von Martin Paulus. Seine Masken sind allerdings weder zur Verkleidung noch Verfremdung von Gesichtern da, vielmehr sind es spontan-spielerische künstlerische Setzungen. In der Wandinstallation „Köpfe, Gesichter, Masken“ benutzt Martin Paulus Alltagsgegenstände wie Tortenplatten, Staubsaugerdüsen, Haarsiebe oder Schuhspanner als eine Art Baukastensystem, um diese zu transformieren.

Duncan Swann schreibt seine Abschlussarbeit am Royal College of Art in London über die Rolle der Maske in der Kunst- und Gegenwartskultur – so wird das Thema auch in seinen Gemälden zur geistigen Grundlage. Sowohl in seinen gemalten Porträts als auch in seinen Skulpturen wird das Gesicht zu einem seiner Hauptthemen. Einerseits als Nachweis und Bedingung für die Einzigartigkeit, wird diese gleichzeitig immer in Frage gestellt, so übermalt und verfremdet Swann seine Gesichter - mal werden sie mit ominösen Wolkenformationen versehen oder von Vögeln verdeckt, die als „innere Stimmen“ in der Serie „Inner Voices“ fungieren.

Die Ausstellung DER DÜSTERE TAG – NAUDERER. PAULUS. SWANN. wird von der Franz Schmid Stiftung Marktoberdorf finanziert. .


Sicherheits- und Hygienemaßnahmen

Die Sicherheitsregelungen der Baye­ri­schen Staatsregierung gelten ab sofort auch im Künstlerhaus Marktoberdorf. Aus Hygie­ne­gründen bitten wir folgende Maßnahmen zu beachten:

Kein Einlass für Personen mit Er­kältungssymptomen
Kein Einlass für Personen mit Kontakt zu COVID-19-Fällen innerhalb der letzten 14 Tage
Im gesamten Haus gilt Masken­pflicht
Die Besucherzahl ist begrenzt, wir bitten um Verständnis bei Warte­zeiten
Es gilt die Abstandsregel von mind. 2 m zu anderen Personen
Beachten Sie bitte die Hust- und Niesetikette sowie die allg. Hygieneregeln
Bilden Sie bitte keine Gruppen
Bitte folgen Sie den Anweisungen unserer Mitarbeiter*innen
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Wir kümmern uns um die regelmäßige Desinfektion von Türklinken etc. im gesamten Haus.

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