Ausstellung Franz Hitzler 17.6. - verlängert bis 29.8.2010
17.06.2010

Aus der Glut. Bilder und Keramiken. Franz Hitzler

 
   
Franz Hitzler
1946 in Thalmassing bei Regensburg geboren.
Hitzler reist 1962 allein nach Amsterdam, mit dem Ziel, dort Bilder von Rembrandt im Original zu sehen. Nach dieser Reise und entscheidenden Begegnung steht der Entschluss für Hitzler fest, Maler zu werden. Noch im selben Jahr besucht Hitzler die Kunstschule Augsburg und ist Schüler von Heinz Butz. Im folgenden Jahr gründet er sein eigenes Atelier in Asbach-Bäumenheim. Anschließend im Jahr 1967 setzt Hitzler sein Studium an der Akademie der bildenden Künste in München fort, zuletzt als Meisterschüler von Fritz Nagel. Ende der 60er Jahre schafft Hitzler Skulpturen und Keramiken, 1970 die ersten Holzschnitte und Monotypien. Zwei Jahre später bezieht der Künstler Hitzler ein Atelier in München-Haidhausen. In den anschließenden Jahren bilden sich ikonografische Motive heraus, eine eigenständige Formensprache entsteht: Franz Hitzlers künstlerischen Aussagen werden genauer, die Formen fester, prägnanter, die Zeichnung tritt wieder mehr in den Vordergrund. Mit 32 Jahren stellt sich Franz Hitzler mit einer ersten Einzelausstellung der Öffentlichkeit. 1979 reist er nach Venedig, dort bietet sich dem Künstler die Möglichkeit, in der Accademie die Bildwelt Tizians zu studieren.

Im Jahr 1981 erhält Franz Hitzler den Förderpreis des bayerischen Kultusministeriums. Im Jahr darauf entstehen die ersten aufgeschlitzten und collagierten Bilder.

Hitzler wird im Jahr 1997 ordentliches Mitglied der Akademie der Schönen Künste in München.

Der Künstler widmet sich vornehmlich mit den Schicksalsmächten des Lebens, den Erfahrungsräumen zwischen Leid und positiver Wendung, die Hitzler in spontane und impulsive Malprozesse umsetzt. Hitzlers Werke sind in zahlreichen öffentlichen und privaten Sammlungen vertreten.

>>> Einen ersten Eindruck der Ausstellung bekommen Sie beim Klick auf die Kamera rechts!

Downloads:
Flyer zur Ausstellung zum Download

Bilder

SETZEN. SECHS!
Kunstausstellung im öffentlichen Raum. Vom Gymnasium Marktoberdorf über die Fußgängerbrücke entlang der Bahnlinie folgen Sie dem Männchen als Orientierung zum Künstlerhaus Marktoberdorf. Der Innenhof des Künstlerhauses ist Di bis So von 15 Uhr bis 18 Uhr für Besucher*innen geöffnet. Ohne Anmeldung! Unter freiem Himmel! Der Eintritt ist frei! mehr...

Das Museum bleibt bis auf weiteres geschlossen!
wir müssen Ihnen mitteilen, dass das Künstlerhaus Marktoberdorf nach den Empfehlungen zur Eindämmung des Corona-Virus bis auf weiteres geschlossen bleibt. Somit sind auch alle Veranstaltungen in diesem Zeitraum abgesagt. mehr...

VERLÄNGERUNG der 42. OSTALLGÄUER KUNSTAUSSTELLUNG bis 11. APRIL 2021
mehr...

AUSSCHREIBUNG FÜR DEN FÖRDERPREIS DER ANTONIA UND HERMANN GÖTZ-STIFTUNG 2022
Die Antonia und Hermann Götz-Stiftung schreibt zum Gedenken an den Kunstmaler Hermann Götz einen Kunstpreis für Objekte der Malerei, Grafik und Plastik aus. Der 1. Preis beträgt 5.000 Euro der 2. Preis beträgt 2.000 Euro Ziel des Preises ist es, ausgewählte junge Künstler*innen zu fördern und die Öffentlichkeit so über das aktuelle Kunstschaffen zu informieren. mehr...