Die eindrucksvolle Kunstsammlung der Kunst- und Kulturstiftung Dr. Geiger Haus ist einer der Gründe, warum das Künstlerhaus überhaupt entstanden ist. 1978 veranstaltete die Stadt erstmals die jährlich stattfindende „Ostallgäuer Kunstausstellung“. Ursprünglich sollte sie den Kunstschaffenden der neugegründeten Allgäuer Landkreisen ein Forum bieten, dehnte sich aber bald auf den gesamten Regierungsbezirk Schwaben aus. Durch Ankäufe aus dieser Ausstellungsreihe baute und baut die Stadt Marktoberdorf ihre Sammlung schwäbischer Kunst auf. Inzwischen umfasst sie über 250 Gemälde, Zeichnungen, Fotografien und Plastiken, die im Untergeschoss des Künstlerhauses in einem 50 qm großen, temperierten Depot gelagert sind. Werke, die die Stadt bis zum Jahr 2000 erworben hat, sind heute Eigentum der Kunst- und Kulturstiftung Dr. Geiger-Haus, spätere Ankäufe stehen dem Künstlerhaus als Dauerleihgabe der Stadt zur Verfügung. Seit 2006 präsentiert sich die „Ostallgäuer Kunstausstellung" im Künstlerhaus.
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